Uganda
Die Perle Afrikas 16.02.26-28.02.26
Entebbe Zoo
Das 1952 gegründete Uganda Wildlife Conservation Education Centre (UWEC) ist weit mehr als ein Zoo und dient als zentrales Herzstück für den Artenschutz in Uganda. Es fungiert primär als Rettungs- und Rehabilitationsstation für verwaiste oder verletzte Tiere, die aus illegalem Handel oder Notsituationen stammen. Bekannt ist das Zentrum vor allem für seine wichtige Bildungsarbeit und als Zufluchtsort für seltene Arten wie den Schuhschnabel oder bedrohte Nashörner.
21
![Entebbe Zoo]()
Murchison Falls NP
Der Murchison Falls NP ist mit rund 3840 km² das grösste und älteste Schutzgebiet Ugandas. Er wird durch den Victoria-Nil in eine nördliche Grassavanne und ein südliches Wald- und Buschland geteilt. Diese landschaftliche Vielfalt beherbergt bedeutende Populationen von Elefanten und Büffeln, die seltene Lelwel-Kuhantilope, sowie die weltweit grösste Anzahl an gefährdeten Rothschild-Giraffen.
72
![Murchison Falls NP]()
Nil Flussfahrt
Die Schifffahrt auf dem Victoria-Nil zu den Murchison Falls gehört zu den spektakulärsten Erlebnissen in Uganda. Der Fluss zwängt sich an dieser Stelle durch eine lediglich 7m breite Felsspalte, bevor er ohrenbetäubend 43m in die Tiefe stürzt. Mit einer Durchflussrate von rund 300m³ pro Sekunde gelten die Murchison Falls als die kraftvollsten Wasserfälle der Welt.
35
![Nil Flussfahrt]()
Kibale NP
Der Kibale-Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 795km² und beheimatet eine der höchsten Primatendichten weltweit. Besonders bekannt ist das Schutzgebiet für seine Population von etwa 1500 Schimpansen, was den Park zum wichtigsten Zentrum für das Schimpansen-Trekking in Uganda macht. Während der Streifzüge durch den dichten Regenwald konnten wir die Menschenaffen aus nächster Nähe beobachten.
28
![Kibale NP]()
Queen Elizabeth NP
Der Queen-Elizabeth-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von rund 1978km² und ist das meistbesuchte Schutzgebiet Ugandas. Er zeichnet sich durch seine enorme landschaftliche Vielfalt aus, die von offener Savanne und feuchten Sumpfgebieten bis hin zum dichten Maramagambo-Wald reicht. Das Ökosystem beheimatet über 600 Vogelarten sowie grosse Populationen von Elefanten und Büffeln.
45
![Queen Elizabeth NP]()
Kazinga Kanal
Der Kazinga-Kanal ist eine natürliche Wasserstrasse von etwa 32km Länge, die das Herzstück des Queen-Elizabeth-Nationalparks bildet. Er verbindet den Lake Edward im Westen mit dem kleineren Lake George im Osten. Aufgrund des konstanten Wasserangebots weist der Kanal eine der weltweit höchsten Konzentrationen an Flusspferden sowie zahlreiche Nilkrokodile auf. Er ist von zentraler Bedeutung, da er während der Trockenzeit als lebenswichtige Tränke für Elefantenherden, Büffel und eine enorme Vielfalt an Wasservögeln dient.
36
![Kazinga Kanal]()
Bwindi NP
Der Bwindi NP umfasst eine Fläche von rund 331km² und gehört aufgrund seiner aussergewöhnlichen biologischen Vielfalt zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das Schutzgebiet ist weltberühmt für das Gorilla-Trekking, da hier etwa die Hälfte der verbliebenen Berggorilla-Population der Erde in den dichten, nebelverhangenen Bergwäldern lebt. Während unserer Wanderung durch das teils unwegsame Gelände konnten wir eine Familiengruppe dieser sanften Riesen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
42
![Bwindi NP]()
Bunyonyi See
Der Lake Bunyonyi liegt im Südwesten Ugandas und gilt mit einer (unbestätigten) Tiefe von 900m als der zweittiefste See Afrikas. Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 60km² und ist vor allem für seine 29 verstreuten Inseln bekannt, die dem Gewässer ein malerisches, fjordähnliches Aussehen verleihen. Der Name «Bunyonyi» bedeutet in der Landessprache «Ort der vielen kleinen Vögel», was auf die enorme Vielfalt an über 200 hier heimischen Vogelarten anspielt. Da der See frei von Bilharziose, Krokodilen und Flusspferden ist, stellt er einen der wenigen Orte in der Region dar, an denen das Schwimmen in den kühlen, klaren Gewässern sicher ist.
22
![Bunyonyi See]()
Strassenleben
Das Strassenleben Ugandas bietet während der Fahrten zwischen den Nationalparks ein faszinierendes Panorama des alltäglichen Lebens in der «Perle Afrikas». Die oft staubigen Wege werden gesäumt von farbenfrohen Märkten, auf denen kunstvoll aufgetürmte Ananas, Bananenstauden und Holzkohlesäcke zum Verkauf stehen. Besonders prägend ist das stetige Treiben der Boda-Bodas (Motorradtaxen), die oft mit schwindelerregenden Lasten beladen durch den Verkehr navigieren. Vorbeiziehende Dörfer mit ihren kleinen Läden, den sogenannten «Dukas», und winkende Kinder am Strassenrand vermitteln einen authentischen Eindruck von der Herzlichkeit und Dynamik des Landes abseits der Wildnis.
68
![Strassenleben]()
Mabamba Sumpf
Der Viktoriasee ist mit einer Fläche von rund 68800km² (1.6x so gross wie die Schweiz) der grösste See Afrikas und der zweitgrösste Süsswassersee der Welt. Er erstreckt sich über Uganda, Kenia und Tansania, wobei der ugandische Anteil etwa 45% der Fläche ausmacht. Mit einer maximalen Tiefe von lediglich 84m gilt er als relativ flaches Gewässer und bildet die wichtigste Quelle für den Weissen Nil. Der Mabamba-Sumpf am Rande des Sees nahe Entebbe, ist ein Labyrinth aus Wasserwegen und Papyrus, das als einer der besten Orte gilt, um den seltenen Schuhschnabel zu beobachten. In traditionellen Holzkanus gleitet man hier lautlos durch das Schilf, um die faszinierende Vogelwelt zu entdecken.
32
![Mabamba Sumpf]()









